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Beim Beagle, der fr�her in groen Meuten zur Jagd auf Hasen und F�chse eingesetzt wurde, waren Auseinandersetzungen um Ressourcen und Status innerhalb der Gruppe / Meute unerw�nscht. Die Hunde h�tte dies von ihrer eigentlichen Arbeit abgelenkt und ihre Arbeitsleistung vermindert. Auch das Risiko einer Verletzung ist einfach zu gro.
Aus diesem Grund wurden bis heute nur Hunde verpaart, deren innerartliche Aggression extrem niedrig ist. Diese Zuchtauswahl hat beim Beagle zu einem nahezu v�lligen Verschwinden der Aggression gegen�ber Artgenossen gef�hrt. (Schoke)
Diese positiven Eigenschaften, wie seine mittlere Gr�e, die gute Eignung zur Gruppenhaltung und Anpassungsf�higkeit, das umg�ngliche Wesen und die Offenheit und Fr�hlichkeit lassen ihn zu DEM Hund f�r Versuche werden.
Durch seine urspr�nglichen Aufgaben ist er ein vitaler, selbstsicherer, ausgeglichener und aufmerksamer Hund. Dies macht ihn heute zu einem gern gesehenenFamilienhund. Seine Geselligkeit und Vertr�glichkeit mit Artgenossen, sein sanftes, fr�hliches und lustigen Wesen, kombiniert mit Intelligenz geben ihm viele Vorz�ge. So manch einem Interessenten lassen dies �ber seine ausgepr�gten jagdlichen Ambitionen hinwegsehen.
Als einst selbst�ndig jagender Meutehund, zeigt er auch heute noch diese Selbst�ndigkeit. Leider wird die Eigenschaft seiner Zielstrebigkeit, vielerorts und vor allem f�lschlicher Weise als Sturheit oder Dominanz ausgelegt.
Eine weitere Eigenschaft ist sein fast schon ber�hmter Hang, etwas Ebares mit seiner guten Nase ausfindig zu machen - und nat�rlich auch zu fressen. Stets ist er auf der Suche nach etwas Brauchbarem. 
Der Beagle wird haupts�chlich f�r die Hasenjagd eingesetzt. Man findet ihn in der FCI Gruppe 6, der Lauf- und Schweihunde, wobei er zu den relativ langsamen Laufhunden geh�rt.
Das Jagdverhalten der Hunde wird in Sequenzen eingeteilt:
Diese bestehen aus dem Auffinden, orientieren, Blickkontakt aufnehmen, anpirschen / einkreisen, hetzen / scheuchen, angreifen, packen, t�ten und zerlegen der Beute.
Schlielich wird die Beute konsumiert und / oder f�r die Vorratshaltung weggetragen und vergraben.
F�r die einzelnen Arbeitstechniken wurden unterschiedliche Sequenzen durch den Menschen in einer Zucht selektiert. Der Border Collie sollte zum Beispiel bevorzugt den Blickkontakt und das Anpirschen / Einkreisen zur Beute = Herde zeigen.
Die Aufgabe des Beagle besteht im erm�den des Wildes und er solle es durch Einkreisen zum J�ger zur�cktreiben. Die Sequenz Angriff und packen > t�ten ist bei seiner Arbeit nicht erw�nscht, da von einem Hasen sicherlich nicht viel f�r den J�ger �brig bleiben w�rde.
Einsatzgebiete des Beagle bei der Jagd in Kurzfassung
> brackieren = wenden und zur�ckbringen des Wildes (hier Hasen), groe Selbst�ndigkeit
gefragt, denn die Hunde erarbeiten ausdauernd und systematisch durch
Absuchen und Zutreiben �ber gr�ere Gebiete, dabei sind sie
> spurlaut = typisches Jagdgebell, mit der Nase auf der Spur des Wildes, zur Standort-
angabe f�r den J�ger und Wild, dieses l�uft vor dem Hunden her
> Schweiarbeit = Schwei bedeutet in der J�gersprache Blut, es geht bei dieser Arbeit
um die Nachsuche von angeschossenem / verletztem Wild.
ber den Sinn und Unsinn der Jagd m�chten wir nicht weiter eingehen. Es ist allerdings wichtig, �ber seine Einsatzgebiete Bescheid zu wissen. Sonst k�nnen Sie das Verhalten Ihres Beagle in der Natur nicht richtig einsch�tzen und darauf reagieren. Es war und ist sein Job selbst�ndig zu arbeiten und sich dabei nicht mehr nach dem Menschen umzudrehen sondern durch Spurlaute �ber seinen Standpunkt Auskunft zu geben.
Seine Nase braucht er daf�r am Boden!
Wundern Sie sich daher nicht, wenn diese alte und genetisch verankerte Verhaltensweise in ihm wach wird, auch nach der Zeit im Labor. Die Genetik und selektierten Eigenschaften, welche seit mehreren Jahrhunderten ausgesucht wurden, k�nnen in der k�rze der Zeit, in denen Tierversuche praktiziert werden, nicht verschwunden sein.
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